Blogbeitrag

Buchhaltung in der Gastronomie vs. gute Küche und guter Service

Dem Finanzamt ist es egal wie gut sie kochen können!

Wir erleben täglich in der Praxis verschiedene Charaktere eines Gastronomen oder Hoteliers. Zum einen haben wir den wohl häufigsten Charakter in Form des operativen Gastronomen, sprich den gelernten Koch oder Restaurantfachmann und zum anderen den studierten Diplom-Kaufmann.

Nun ist es so, dass jeder Mensch bestimmte Stärken und Schwächen hat. Die Stärken eines operativen Gastronomen sind zweifelsfrei die Küche und der Service. In diesen Bereichen besticht er mit herausragenden Leistungen und generiert dadurch gute Umsätze. Seine Schwächen liegen erfahrungsgemäß in allen kaufmännischen bzw. buchhalterischen Belangen.

Für einen Großteil der Hoteliers und Gastronomen ist daher die Buchhaltung in der Gastronomie und Hotellerie eine echte Herausforderung, denn neben dem Alltagsgeschäft wird es stetig schwerer einer ordnungsgemäßen Buchhaltung gerecht zu werden.

Doch damit ist die Arbeit noch nicht getan. Denn wenn die Auswertungen vom Steuerberater erstellt wurden, beginnt die eigentliche Aufgabe für den Unternehmer, nämlich sein Unternehmen zu führen und an Hand der Zahlen im Blick zu behalten.

Doch wir erleben oft das bei Hoteliers und Gastronomen die monatlichen Auswertungen keinerlei Beachtung mehr finden. Der Grund dafür ist denkbar einfach, sie können das Zahlenwerk ihres Steuerberater nicht auswerten und wissen somit nicht wo sie stehen. Dies wäre grundsätzlich auch nicht dramatisch, wenn nicht die Bank, die Brauerei und an vorderster Front das Finanzamt einfach von Ihnen erwartet, dass sie kaufmännisch denken und handeln.

Das Finanzamt beispielsweise interessiert sich nicht dafür, ob das Schnitzel bei Ihnen hervorragend schmeckt oder Ihre Servicekraft außerordentlich zuvorkommend war. Das Finanzamt schaut sich Ihre Zahlen an und hinterfragt Ihren Wareneinsatz. Und wenn Sie nicht alles ordnungsgemäß dokumentiert haben, dann wird die Betriebsprüfung in der Gastronomie ganz schnell zum Fiasko.

Anhand unserer Erfahrungen und vielen Gesprächen liegt es bei fast allen Gastronomen nicht am Willen sondern vielmehr am Verständnis ob ihre Zahlen gut oder schlecht sind oder ob einzelne Bereiche wie beispielsweise der Wareneinsatz gut oder schlecht sind.

Dies führt zwangsläufig dazu, dass man jeden Tag einfach sein Bestes im täglichen Geschäft gibt und sich blind auf Dritte verlässt. Und genau hier ist große Vorsicht geboten, denn SIE sind im Falle einer Betriebsprüfung derjenige, der Rede und Antwort stehen muss.

Darüber hinaus ist es nicht empfehlenswert stets im Blindflug zu wirtschaften und seine Zahlen nicht im Blick zu haben. Wir, von special! b sind der Meinung, dass es unerlässlich ist jeden Monat genau zu analysieren wo man steht. Nur so ist es möglich auch bei kleinsten Abweichungen sofort gegensteuern zu können und natürlich unterjährig den Gewinn zu beobachten. Denn oft bringen Steuernachzahlung ein Unternehmen in Schwierigkeiten, wenn diese unvorbereitet kommt. Für einen operativen Hotelier und Gastronomen ist es oft nicht leicht intensiv mit seinen Zahlen zu arbeiten, da seine Kernkompetenz nicht im Betriebswirtschaftlichen liegt. Dies lässt sich auch realisieren, in dem er sich einen Partner an seine Seite holt welcher mit ihm gemeinsam über die Zahlen schaut, diese analysiert und bespricht. Genau an dieser Stelle empfehlen uns 70% unsere Kunden weiter. Wenn auch Sie sich als operativen Gastronomen oder Hotelier wiedererkennen und die geschilderten Probleme jeden Tag selbst erleben, dann nehmen Sie sofort Kontakt mit uns auf.

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