Blogbeitrag

Diese 3 elementaren Tipps machen Ihre Abschreibung im Restaurant perfekt

Im Januar ist der Geschirrspüler kaputt gegangen, im Mai die Kühltheke und im September kam dann auch noch der Sturmschaden bei dem die halbe Terrassenbestuhlung kaputt ging.

Es war ein recht gutes Jahr, die Umsätze gut und alle Schäden wurden aus dem laufenden Cash bezahlt. Das ist zwar üblich, doch nicht wirklich gut weil die Liquidität sowie auch die Möglichkeit zum Steuern der Steuern verloren ging.

Viele Gastronomen kennen solche oder ähnliche Szenarien nur zu gut. Am Jahresende stehen dann in der Steuererklärung die gleichen hohe Umsätze und die Frage kommt auf, wo das Geld ist und warum die hohen Steuerlasten zustande kommen.

Es scheint, es wird zu wenig vorausgedacht und geplant.

Wohlstand im Unternehmen aufzubauen, verlangt Verständnis wie Geld und Steuern funktionieren und wie der Zinseszins wirkt. Als Gastronom erfolgreich ein Unternehmen zu starten und über Jahre zu entwickeln, benötigt eine konstruktive Einstellung den Dingen gegenüber, die über das Kochen und Servieren hinaus geht. Der Tätigkeit am Unternehmen und der Auseinandersetzung mit der Buchhaltung, den Geldflüssen und dem Steuersystem.

Das deutsche Steuersystem gibt uns dazu einige sehr gute Möglichkeiten. Eines davon ist die Abschreibung unserer Betriebsmittel.
Wenn Sie ein paar einfache Grundlagen beachten, hilft sie Ihnen Ihre Ziele zu erreichen.

Daher sollte die Abschreibung verstehen und sie für sich nutzen, Ihr Ziel als Gastronom und Unternehmer sein. Wenn Sie die Abschreibung beachten und nutzen, wird sie auch Ihnen als eines von vielen Tools in der Steuergestaltung und Schaffung von Wohlstand verhelfen. Wenn Sie sie missachten, wird sie gegen Sie arbeiten und Sie verlieren spürbar an Liquidität im Restaurant und Geld im Privaten.

Also aufgepasst!

Ich erlebe oft, dass Gastronomen in der Anschaffung von teuren Betriebsmitteln bar kaufen, statt zu finanzieren oder zu kurz bzw. zu lang finanzieren.

Und das, weil das Augenmerk nur allzu oft in vielen Handlungen auf die insgesamt im Jahr zu zahlenden Steuern gelegt wird. Oder im Fall der Finanzierung auf die Zinsen der jeweiligen Raten. Es passiert auch nicht selten, dass Gastronomen aus dem laufenden Cash zahlen, weil gerade gute Umsätze und Geld vorhanden ist und der Weg zu Bank eingespart wird oder gar verwehrt ist.

Das ist aus meiner Sicht eine viel zu einseitige Haltung.

Tipp I
Weitaus wichtiger und umfassender sehe ich, auf die Liquidität zu achten und dabei die Abschreibung im Blick zu behalten, um langfristig Wohlstand zu bilden, in dem die Steuern gesteuert werden.

Wenn Sie also wissen, wie Abschreibungen funktionieren, können Sie gewinnbringend mit Ihnen arbeiten und das muss Ihr Ziel sein.

Wenn Sie ein Betriebsmittel aus dem laufenden Cash erwerben, ist als erster negativer Aspekt Ihr Geld weg und als zweiter negativer Aspekt dürfen Sie nur einen Teil der Gesamtkosten im Jahr des Erwerbs steuerlich geltend machen. Sprich, das Geld ist weg und Steuern müssen Sie trotzdem auf den Großteil des ausgegebenen Geldes bezahlen.
Sie haben einfach Geld ausgegeben und haben die Abschreibung nicht beachtet. Damit haben Sie sich unternehmerisch und steuerlich einen Fauxpas geliefert, Ihre Liquidität geschmälert, Ihre Flexibilität für unvorhergesehene Umstände verschlechtert und sich Möglichkeiten zur Investition und Weiterentwicklung genommen. Ganz zu schweigen davon, dass Sie sich der Steuerbarkeit Ihrer Steuern beraubt haben.

Tipp II
Eine triviale jedoch gewinnbringende Möglichkeit nicht in diese Falle zu tappen, ist für viele Gastronomen solche Anschaffungen zu kreditieren.
Dies macht auch Sinn, am Ende eines Jahres und nach all den Anschaffungen zum Banker zu gehen um sich nachträglich die über das Jahr hinweg aufgelaufenen Ausgaben zu kreditieren. Bedenken Sie stets, dass Ihre Liquidität über allem steht und wenn Sie unvorhergesehen im laufenden Jahr 20.000€ investieren mussten, muss das Geld zurück auf Ihr Konto. So ist unser Steuersystem ausgelegt und das ist hervorragend.

Lernen Sie zwischen wenig intelligenten Konsumschulden und intelligenten Schulden im Unternehmen zu unterscheiden.

Wenn Sie im laufenden Jahr für 20.000€ Betriebsmittel anschaffen und Sie nur ein fünftel des ausgegebenen Geldes und die Kreditzinsen geltend machen können, benötigen Sie die Liquidität.

Tipp III
Und hier kommt das Geheimnis, wie Sie auch neben den Zinsen Ihre Kreditrate quasi steuerlich voll geltend machen können.
Sie passen die Höhe Ihrer monatlichen Kreditrate Ihrer monatlichen Abschreibung an. Fertig!

Erzeugen Sie in etwa gleich hohe monatliche Kreditraten, wie Sie für Ihre Anschaffungen monatlich steuerlich ansetzen dürfen. Somit haben Sie Ihre teueren Betriebsmittel liquiditätsschonend und steuerlich optimal angeschafft und sind weiterhin flexibel unterwegs.
Wir haben in Deutschland ein sehr unternehmerfreundliches Steuersystem. Ihre Haltung dazu entscheidet über Ihren Wohlstand. Wenn Sie das für sich entdecken können, haben Sie einen Quantensprung in Ihrer Unternehmensentwicklung vor sich.

Vielleicht schreiben Sie uns ja wie Sie solche Dinge in Ihrem Restaurant bewältigen. Wir, bei special! b stehen für den Grundsatz: „ Steuern und Buchhaltung können und sollen Spaß machen.“

Ihr

Gero Köppner

Rufen Sie uns an!